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Hintergrundinfos

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Neuraltherapie

Zwischen 1926 und 1940 entstand die heutige Neuraltherapie auf der Grundlage der Beobachtungen der beiden Ärzte Ferdinand und Walter Huneke. Ihnen gelang 1928 mit Hilfe eines Lokalanästhetikums (lokal wirkendes Betäubungsmittel) die Nervenblockade als gezielte Therapie in die Heilkunde einzuführen.

Neuraltherapie nach Huneke ist Ganzheitstherapie.

Der richtig mit Neuraltherapeutika gesetzte Reiz, wird vom gesamten sensiblen Nervensystem beantwortet, auf dessen Bahnen die Wege zur Krankheit und Heilung verlaufen. Huneke gelang es, Krankheiten, durch die Injektionen eines Lokalanästhetikums an den Ort des krankhaften Geschehens, an Schmerzpunkten, in das zugehörige Segment oder in ein sogenanntes Störfeld, zu heilen.

Nach Huneke`s Definition, und heute allgemein anerkannter Lehrmeinung in der Medizin, können alle krankhaft veränderten körpereigene Areale, z. B. Narben, zu Störfeldern werden, die Fernerkrankungen auslösen. Das injizierte Lokalanästhetikum soll das Störfeld aufheben und die störbedingte Krankheit möglichst zu einer Spontanheilung verhelfen.

Huneke hat die Neuraltherapie zu einer etablierten Therapie der Heilkunde gemacht.

Anwendungsgebiete der Neuraltherapie

Die Möglichkeiten der neurovegetativen Regulation (über das vegetative Nervernsystem) mit Hilfe der Neuraltherapie, setzen ausreichende Kenntnisse der topographischen Anatomie und die Kenntnisse der möglichen Komplikationen voraus.