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Chiropraktik

Die Chiropraktik (aus dem altgriech. abgeleitet und bedeutet in der Wortzusammensetzung: chiro = Hand, praktik = Tätigkeit) ist die biomechanische Behandlungsgrundlage der funktionellen Medizin.

„Mit den Händen behandeln!“

Als Grundlage der funktionellen Medizin ist die Chiropraktik, eine Untersuchungs- und Behandlungsform, mit der die Funktionen der Bewegungsorgane und insbesondere der
Wirbelsäule erkannt und behandelt werden. Nach dem naturwissenschaftlichen Verständnis bieten die Gesetze der Mechanik, insbesondere der Bereiche der Statik und Dynamik, die Grundlagen der Chiropraktik.

Physikalisch beschreibt die Dynamik die Bewegung von Körpern unter Einfluss von Kräften. Die Biomechanik erforscht die Form der Bewegungsabläufe von Lebewesen. Die Statik befasst sich mit den Kräften ruhender Körper. Das bedeutet natürlich, anatomisch-physiologische Bedingungen unterliegen den mechanischen Gesetzen und erklären die Erscheinungen und Ursachen von Bewegungen des menschlichen Organismus.

 

Auf dieser gesetzmäßigen Grundlage der funktionellen Medizin werden Funktionsstörungen an den Bewegungsorganen (Gelenken) und vor allem an der Wirbelsäule durch gezielte chiropraktische Manipulationen erfolgreich behandelt. Die Voraussetzung hierfür bietet eine ausführliche Anamnese; im weiterführenden Verlauf untersucht der Chiropraktiker das Für und Wider – normale Beweglichkeit der Gelenke im Gegensatz zu dem gestörten Gelenkspiel = joint play – für die Grundlage einer gezielten chiropraktischen Manipulation.

Die Funktionuntersuchung, die neurolog. Untersuchung, die Prüfung der Durchblutung (Ultraschall), Röntgenaufnahmen, CT oder MRT bzw. orientierte Laboruntersuchungen, bieten dem Chiropraktiker den klinischen Hinweis für die sachgerechte Anwendung der gezielten Chiropraktik.